Abigail Tennear und Roz Berkeley-Hill
Tipperleyhill ist das lebendige Künstlerduo der besten Freundinnen Roz und Abi. Ihre verspielten, vielschichtigen Gemälde und Wandmalereien verbinden kräftige Farben, ausdrucksstarkes Mark-Making und ihre gemeinsame Liebe zur Natur – für Arbeiten, die aufbauen und Menschen zum Lächeln bringen sollen.
Nicht jede Kunst ist gleich – aber die von Tipperleyhill ist es ganz bestimmt. Roz und Abi arbeiten beide gleichzeitig an jedem Werk. Als beste Freundinnen und Künstlerinnen spielen sie ihre jeweiligen Stärken aus: Abis Superkraft fürs Zeichnen und für Komposition und Roz’ Liebe zu Farbe, Muster und Mark-Making. Es ist eine Beziehung, die auf Vertrauen, ganz viel Spaß und dem gemeinsamen Glauben basiert, dass Kunst für alle sein sollte – und sein kann.
In ihrem Studio gibt es keinen Platz dafür, sich selbst zu ernst zu nehmen. Die fröhliche Energie beim Arbeiten spiegelt sich in ihren leuchtenden Wandmalereien und Gemälden wider – inspiriert von den Dingen, die sie lieben: Blumen, Natur und Tiere.
Interview mit Abigail Tennear und Roz Berkeley-Hill
Für die besten Freundinnen und das Künstlerduo Roz und Abi von Tipperleyhill ist Kunstmachen ein gemeinsames Erlebnis. Seite an Seite an jedem Werk arbeitend, bringen sie unterschiedliche Stärken in den Prozess ein – Abis instinktiver Zugang zu Zeichnung und Komposition trifft auf Roz’ Leidenschaft für Farbe, Muster und ausdrucksstarkes Mark-Making.
Ihre lebendigen, vielschichtigen Arbeiten sind stark von Natur, Blumen und Tieren geprägt – mit einem spielerischen Ansatz, der glückliche Zufälle und Richtungswechsel willkommen heißt. Ob Gemälde, Wandmalereien, Fashion-Kooperationen oder Packaging: Ihr Ziel bleibt dasselbe – Arbeiten zu schaffen, die sich freudvoll und zugänglich anfühlen und Menschen am Ende zum Lächeln bringen.
In diesem Interview sprechen Roz und Abi darüber, wie sie mit Kunst aufgewachsen sind, über die Vorteile der Arbeit als Duo, das Finden von Inspiration, das Überwinden kreativer Blockaden und darüber, wann man aufhören sollte. Außerdem teilen sie ihre Tipps für aufstrebende Künstler*innen, die Chancen, die Social Media ihnen eröffnet hat, und warum Daler-Rowney Acrylic Inks – besonders Neon Pink – zum Studio-Favoriten geworden sind.
Wann hat Ihre Liebe zur Kunst begonnen? Wollten Sie schon immer Künstlerin werden?
Abi und ich haben als Kinder ständig gezeichnet und gebastelt – Abi hat sogar früher mit Collage-Projekten und einer Schere am Fußende ihres Bettes geschlafen. Roz war schon immer von Farbe fasziniert und eines ihrer ersten Wörter war „lila“. Kunst war und ist immer unser Happy Place, und wir hätten uns nicht vorstellen können, etwas anderes zu machen.
Wie würden Sie Ihren künstlerischen Stil in drei Worten beschreiben?
Lebendig, vielschichtig und ausdrucksstark
Was würden Sie neuen Künstlern raten, die gerade erst anfangen?
Vernetze dich mit anderen Künstler*innen und achte darauf, dass du Kontakt zu anderen Menschen hast. Allein zu arbeiten ist hart, deshalb sind Netzwerke wichtig. Andere Künstler*innen sind großzügig mit Tipps – also hab keine Angst zu fragen.
Was sollen die Menschen fühlen, wenn sie Ihre Arbeiten sehen?
Wir möchten, dass unsere Kunst Menschen aufbaut und sie zum Lächeln bringt.
Was ist der beste Tipp, den Sie zu Beginn Ihrer Karriere erhalten haben?
„Chancen hängen nicht einfach wie Luftballons am Himmel, sie sind an Menschen geknüpft.“ Dies stammt aus dem Newsletter von James Clear.
Welche Künstler, aus der Vergangenheit oder Gegenwart, hatten den größten Einfluss auf Ihre Arbeit?
Anni Albers, Lucienne Day, Raoul Duffy, Jean Dubuffet, Matisse, Lara Bowen, Becky Blair, Emily Powell, Jessica Ford, Helen Dealtry, Caroline Duffy, Ali Mackie, Jessie Woodward. Tatsächlich – wenn man sich all diese ansieht: Das sind alles fantastische Kolorist*innen, und genau das entfacht unser Feuer.
Wie haben soziale Medien oder Online-Plattformen Ihren künstlerischen Werdegang beeinflusst?
Ja. Statt Kunst zu machen und sie dann über Jahre in einer Schublade verstauben zu lassen, kannst du sie in die Welt hinausbringen. Menschen können sofort auf das reagieren, was du gemacht hast. Wir haben das große Glück, auf Instagram eine sehr unterstützende Followerschaft und Community zu haben – deshalb ist es schön, Positives zu hören, wenn man etwas Neues ausprobiert. Es hat uns auch geholfen, uns mit anderen Künstler*innen zu vernetzen und Kooperationen zu machen, wie z. B. Roz’ Unterricht mit der Künstlerkollegin Caroline Duffy. Außerdem hat es uns großartige Chancen gebracht, wie das Design von zwei Fashion-Kollektionen mit Oasis, ein Schaufenster und Packaging für Weleda sowie die Möglichkeit, im The Garden Museum und im National Theatre zu unterrichten.
Wie gehst du mit den Momenten um, in denen sich ein Kunstwerk nicht so entwickelt, wie du es dir vorgestellt hast?
Da wir zu zweit sind, malen wir immer in Serien. Das ist unser Tipp für alle, die malen: Kauf nicht eine Leinwand, kauf zwei oder mehr und arbeite gleichzeitig daran. Das hilft dir, in den kreativen Flow zu kommen, weil du von einem Werk zum nächsten wechseln kannst. Statt dich darüber zu sorgen, was nicht funktioniert, gibt es dir den Kopf frei, weiterzumachen – und du kannst mit frischem Blick zum schwierigen Stück zurückkehren. Außerdem finden wir, dass die andere Person oft herausbekommt, was es braucht. Manchmal, wenn wir einzeln arbeiten, schicken wir der anderen per WhatsApp ein Foto von dem, woran wir gerade arbeiten, und fragen: „Was soll ich machen?“ Abi oder ich zeichnen dann über das Foto drüber und sagen zum Beispiel: „Oben links noch ein bisschen mehr Weiß.“ Das ist so hilfreich und hilft uns, das Momentum zu halten.
Woher nehmen Sie Ihre Inspiration?
Wir lassen uns voneinander, von der Natur und von anderen Künstler*innen inspirieren.
Woran erkennst du, dass ein Werk vollendet ist?
Abi fällt das leichter als mir. Intuitiv weiß sie, wann Schluss ist, aber manchmal will ich weitermachen, weiter Markierungen setzen und zu viele Details hinzufügen. Es ist gut, die andere zu haben, die einen bremst.
Wie überwindet ihr kreative Blockaden?
Wir sind Mitglieder der Royal Academy und der Tate – wenn wir kreativ in einem Tief sind, ist es wichtig, rauszugehen und Ausstellungen anzuschauen. Wir sind auch füreinander da: Wenn wir mal Dampf ablassen oder uns etwas von der Seele reden müssen, hat man die andere, die zuhört und mitfühlt.
Gibt es ein Daler-Rowney Material, ohne das ihr nicht arbeiten könntet?
Unser absoluter Favorit sind die Daler Rowney Acrylic Inks. Sie sind so wunderschön leuchtend und lassen sich fantastisch verwenden, weil die Farben so intensiv sind. Wenn wir sie zu unseren Workshops mitbringen, wollen alle wissen, was das ist, und kaufen sie danach. Wenn wir unseren Liebling aus dieser Reihe wählen müssten, wäre es Neon Pink. Das ist einfach pures Glück in einer Flasche.
Welche Technik habt ihr noch nicht ausprobiert, würdet sie aber gern ausprobieren – und warum?
Wir haben nicht viel mit Ölfarben gearbeitet und würden das gern mehr erkunden.
Wenn ihr für jemanden – aus Vergangenheit oder Gegenwart – ein Werk schaffen könntet: Wer wäre das und warum?
Wir würden gern ein Werk für die Interior Designerin und Interior Design Masters-Gewinnerin Roisin Quinn schaffen. Sie hat keine Angst vor Farbe oder Muster, und wir würden unsere Arbeit gern in einem ihrer Räume sehen.
Was war Ihr bisheriger Lieblingsauftrag und warum?
Arbeit am Packaging für Weleda. Wir lieben ihr Ethos und die herrlich duftende, natürliche Hautpflege – deshalb waren wir so stolz, diese Weleda-Geschenke draußen in der Welt zu sehen. Das war eine Traum-Kollab.
Was war eure unvergesslichste Ausstellung oder Veranstaltung – und was hat sie so besonders gemacht?
Das wären unsere Retreats. Dieses Jahr machen wir unser drittes Art Retreat, und mit den Menschen, die kommen, passiert etwas Magisches. Wir glauben fest daran: Was du in die Welt gibst, bekommst du zurück. Zusammen zu malen ist so wohltuend und gut für die Seele – ganz egal, wie talentiert oder erfahren du bist.
Was war bisher der Moment, auf den ihr in eurer künstlerischen Laufbahn am stolzesten seid?
Unsere Kleiderkollektion für Oasis Fashion auf riesigen Plakatwänden in der U-Bahn zu sehen. Mein Sohn sagte: „Das ist deine Kunst, Mami.“
Wie sieht euer kreativer Prozess normalerweise aus – von der ersten Idee bis zum fertigen Werk?
Ich erstelle gern Moodboards aus Fotos sowie inspirierenden Farbpaletten und Bildern, und Abi skizziert gern grobe Ideen, bevor ich in ihrem Studio ankomme. Dann legen wir einfach direkt los und fangen an zu malen. Der Prozess ist ziemlich organisch und endet oft anders, als wir es uns ursprünglich vorgestellt hatten. Das ist gut, weil wir daran glauben, glückliche Zufälle und Richtungswechsel zu umarmen. Das hält uns wach.
Wenn ihr keine Künstlerinnen wärt – was würdet ihr eurer Meinung nach machen?
Ehrlich gesagt können wir uns beide nicht vorstellen, nichts Kreatives zu machen – obwohl Roz früher gern eine Ausbildung im Filmschnitt gemacht hätte, und Abi scherzt, sie wäre eine fantastische plastische Chirurgin!
Wann hat Ihre Liebe zur Kunst begonnen? Wollten Sie schon immer Künstlerin werden?
Abi und ich haben als Kinder ständig gezeichnet und gebastelt – Abi hat sogar früher mit Collage-Projekten und einer Schere am Fußende ihres Bettes geschlafen. Roz war schon immer von Farbe fasziniert und eines ihrer ersten Wörter war „lila“. Kunst war und ist immer unser Happy Place, und wir hätten uns nicht vorstellen können, etwas anderes zu machen.
Wie würden Sie Ihren künstlerischen Stil in drei Worten beschreiben?
Lebendig, vielschichtig und ausdrucksstark
Was würden Sie neuen Künstlern raten, die gerade erst anfangen?
Vernetze dich mit anderen Künstler*innen und achte darauf, dass du Kontakt zu anderen Menschen hast. Allein zu arbeiten ist hart, deshalb sind Netzwerke wichtig. Andere Künstler*innen sind großzügig mit Tipps – also hab keine Angst zu fragen.
Verwendete Produkte
System3 Original Acrylfarbe
System3 Acrylic Tinte
System3 Acrylpinsel
Graduate Multi-Technik XL-Pinsel
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